Gut oder Böse - Eintrag in Webkataloge
9. April 2008 - MichaelVon vielen Freunden der Suchmaschinenoptimierung sind Webkatalogen inzwischen verpönt, als „Linkschleuder“ bezeichnet und abgewertet. Und doch findet man täglich neue Webverzeichnisse im lebendigen WWW. Nun könnte man meinen bei der hohen Anzahl bereits existierender Webkataloge bestünde kein Bedarf mehr. Denkste!
„Ein Link ist ein Link“, auch von Webkatalogen. Ob und wie stark ein einzelner Link die Position in den Suchmaschinen beeinflusst, dürfte stark abhängig von der Qualität des Kataloges sein. Von „ist nichts Wert“ bis „hatte starke Auswirkungen“ ist alles möglich. Wie bei einem Backlink von jeder anderen Webseite auch. Für ein solides „Grundrauschen“ und Erhöhung der Domain und IP Popularität sind sie allemal gut. Gerade bei nicht stark umkämpften Keys können Verzeichniseinträge schon ausreichen.
Da Google ohnehin empfiehlt „Stellen Sie sicher, dass andere relevante Websites auf Ihre Website verweisen“ [1] und auch explizit Verzeichnisse erwähnt, warum sollte man jetzt davon abstand nehmen? Nach wie vor findet man gute Kataloge in die es sich einzutragen lohnen kann.
Die guten finden
Da sie sich mit Suchmaschinenmarketing beschäftigen, ist das für sie auch kein Problem
Als Anhaltspunkt hier eine kurze und natürlich unvollständige Auflistung einiger Begriffe die in dem Zusammenhang mit Webkatalog - Eintragungen stehen:
- Branchenverzeichnis
- Firma eintragen
- Firmenverzeichnis
- Homepage anmelden
- Linkkatalog
- Linkliste
- Linkverzeichnis
- Seite eintragen
- Url anmelden
- Verzeichnis
- Web Katalog
- Web Verzeichnis
- Webkatalog
- Webkatalogeintrag
- Webseite eintragen
- Webverzeichnis
- …
Diese Begriffe bzw. Suchanfragen lassen sich noch präziseren. Z.B. die spezielle Suche nach „webkatalog ohne backlinkpflicht“ oder z.B. nach Webkatalogen die eine Bestimmte TLD haben „webkatalog site:.de“. Die Suche nach dem Begriff Webkatalog fördert bei Google.de um die 20 Millionen Suchtreffer. Die Seiten die hier ganz oben stehen, sollten so schlecht nicht sein. Um weitere gut gelistete Verzeichnisse zu finden, ist es ebenfalls nicht verboten den Katalogbegriff zusammen mit den eigentlichen Keyword einzutippen. Hierbei macht man im Prinzip nur das, was einem Google sowieso schon verraten hat „Reichen Sie Ihre Website bei wichtigen Verzeichnisdiensten, … sowie anderen branchenspezifischen Diensten ein“ [1].
Weitere Qualitätsmerkmale
In der Regel verwendete man Webkataloge um Linkaufbau zu betreiben. Daher sollte der Katalog einen sauberen ausgehenden Link ohne z.B. nofollow Attribut auf ihre Webseite bieten. Links die via Javascript zusammengebaut werden oder nur über ein Redirect – Script weiterleiten sind der Sache nicht dienlich. Ferner sollten bereits existierende Seiten im Index von Google vorhanden sein. Das zu prüfen ist sehr einfach mit einem site:www.webkatalog.tld/unterverzeichnis/themenseite.html. Ältere Einträge der Kataloge kann man auch verwenden, ob diese als Backlinks von Suchmaschinen gewertet werden. Da Google hierbei nicht sehr auskunftsfreudig ist, nimmt man lieber Yahoo: link:www.domain-von-altem-eintrag.tld
Auf Masse setzen
Aber auch das Prinzip Masse statt Klasse ist völlig legitim. Bei externen Webkatalogen ist man sowieso auf Dritte angewiesen. Ganz nach dem Motto „Jeder Link zählt“ hofft man das der ein oder andere brauchbare Link bei den Masseneinträgen herausspringt und nimmt alles an, was einem unter die Nase kommt.
Katalogeintragungen outsourcen
Es gibt wirklich spannendere Aufgaben als das monotone Eintragen in diverse Verzeichnisse. Auch mit entsprechenden Softwarelösungen ist vorwiegend immer noch Handarbeit angesagt, da eine vollständige automatische Anmeldung größtenteils unterbunden wird. Wer sucht der findet. Es gibt eine ganze reihe an Dienstleiter die diese Eintragungen sehr günstig anbieten.
Fazit
Meine persönliche Meinung: Webkataloge sind nach wie vor ein sehr hilfreiches Mittel und gehören zu einem soliden Linkaufbau bei den meisten Projekten dazu. Wie bei vielen Sachen lässt sich auch hier die von mir gern benutze Phrase aufsagen „Der Mix machts“. Nicht nur auf Webverzeichnisse setzen, auch die anderen Möglichkeiten ausschöpfen.
Jetzt noch etwas Eigenwerbung, die besonders die PR – Affinen SEOs freuen dürfte. Webdirectory – auch für deutsche Seiten, ohne Backlinkpflicht, einfach und schnell: Share your link
[1] Google’s Richtlinien für Webmaster
http://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=35769
Tags: Linkaufbau, Webkatalog, Webverzeichnis
Web Marketing, Suchmaschinenoptimierung SEO, Google AdSense & AdWords
Am 21. April 2008 um 16:49 Uhr
Ich sage da nur, testen testen und nochmals testen. Es kann durchaus einer Webseite sehr hilfreich sein.
Am 4. März 2010 um 11:31 Uhr
[...] zu einem meiner letzten Beiträge Gut oder Böse – Eintrag in Webkataloge gibt nun auch Google seine Meinung kund, was die Zutaten für einen guten Webkatalog sind. Die [...]